Schnitzel a la Monika

4. Juni 2018

Als Oberhaupt einer Großfamilie, wo der eine oder andere durchaus mal „gerade in diesem Moment“ an einem Schwächegefühl leidet - begründet auf der Tatsache, daß der Magen schon so so lange leer ist - habe ich stimmungsrettende Tricks entwickelt.

Manchmal kaufe ich eine größere Menge Kalbfleisch. Die schneide ich mir dann auf der Schneidemaschine zu kleinen Schnitzelchen zurecht und friere sie paarweise ein. Bei Bedarf tauen diese sehr schnell auf. Brotbrösel habe ich immer parat, da ich nichts wegschmeiße, also hartes Brot „schreddere“ ich. Eier hat man immer im Haus und Mehl auch, Parmesan meistens auch.

Die eingefrorenen Schnitzelchen lagere ich übrigens in meiner Tiefkühltruhe im Keller. Da läßt sich nämlich so ganz geschmeidig sagen „Und während du dir so viele Schnitzel hochholst wie du essen möchtest, kannst du bitte den Müll mit runternehmen und mir die leeren Marmeladengläser mit hochbringen?“ Noch nie hat mir ein hungriges Familienmitglied bei dieser Anfrage ein NEIN geboten. Und die Schnitzel brate ich ruck zuck in Minuten. Eine win-win Situation!

Schlimmer Gedanke der mir gerade kommt - vielleicht mag meine Familie mich nur darum? Aber immerhin habe ich schon so manches Familienmitglied „gerettet“.

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