BLT Sandwich

1. August 2018

Es ist wie mit dem perfekt weichgekochten Frühstücksei – entweder es gelingt und beglückt Magen und Gemüt. Oder es misslingt zum zigsten Mal und liefert herrliches Pulver zu einem klassischen Loriotschen Ehekrach. Ein schlecht gemachtes BLT-Sandwich kann man entweder aus Wut mit dem Muster der Tapete vermischen – oder – ein gut gemachtes lässt einen vor lauter Wonne kurzfristig alle Probleme des Lebens zur Seite legen.

Ein schlecht gemachtes BLT-Sandwich schmeißt schon beim ersten „in die Hand“ nehmen die Tomaten auf die Vorderfront des Essenden (Sandwiches isst man nicht mit Besteck, man nimmt sie in die Hand. Dafür wurden sie erfunden). Der schlappe Eisbergsalat folgt in einem Stück. Und während die Reißzähne des Essers einen ungeheuerlichen Ehrgeiz entwickeln den Kampf mit den zähen Speckstreifen nicht zu verlieren, allein um seinen Rest an Selbstbewusstsein, so bekleckert wie man ist, zu bewahren – gewinnt das schlecht gemachte Sandwich. Resignierend kann man nur noch gnädig die Papierserviette über die Schw…. breiten.

Ein gut gemachtes BLT-Sandwich knistert und knackt schon beim ersten Biss kross und fest und saftig, aber nicht matschig. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Beim letzten Bissen kann einem schon mal ein sehnsuchtsvoller Seufzer entfleuchen – warum sind die Dinger nur immer so klein?

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